Capoeira

Die Capoeira entstand im 16. Jahrhundert zur Zeit der portugiesischen Kolonialherrschaft. Afrikanische Sklaven entwickelten die Kampftechnik, um der Gewalt auf den Zuckerrohrplantagen etwas entgegen setzen zu können. Da es den Sklaven nicht erlaubt war, ein Kampfsport auszuüben, tarnten diese Capoeira als Tanz.

Damit die Aufseher nichts merkten, bildeten Sie Kreise – so genannte Rodas – in denen sie begleitet von Gesang und den typischen Instrumenten ihr „Spiel“ ausübten.

Capoeira ist somit mehr als nur eine Kampfsportart, sie ist eine der faszinierenden Aspekte der brasilianischen Kultur. Capoeira vervindet Spiel, Spaß, Kampf, Tanz, Musik, Tradition, Akrobatik und Eleganz. Heute ist sie in Brasilien Nationalsport. Die Bewegungen können von Frauen, Männern, Kinder beliebigenn Alters mit unterschiedlicher Konditon, Beweglichkeit und Schnelligkeit erlernt und nachvollzogen werden.